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» Wettbewerbsrunde 2004
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Zeitraum |
2004 |
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Zugangsweg |
Unternehmen
schlagen Kommunen vor |
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Gültige Vorschläge |
125 gültige
Vorschläge |
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Vorgeschlagene Kommunen
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39 vorgeschlagene
Kommunen |
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Schwerpunktthemen |
Kommunikation
zwischen Kommune
und örtlicher Wirtschaft
Zahlungsmoral |
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Preisträger |
Verbandsgemeinde
Adenau
Eifelkreis
Bitburg-Prüm
Kreisfreie Stadt Frankenthal
Verbandsgemeinde
Kaisersesch
Stadt Mayen |
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» Begründung der Jury
Verbandsgemeinde Adenau
Die Verbandsgemeinde Adenau wurde von den vorschlagenden Unternehmen
überdurchschnittlich bewertet. Dieses gute Ergebnis wurde auch in der
Kontrollerhebung deutlich bestätigt. In dieser Kontrollerhebung wurden
in der Verbandsgemeinde Adenau – wie auch in den anderen 19 Kommunen der
Endrunde – ansässige Unternehmen, die sich nicht als Vorschlagende an
dem Wettbewerb beteiligt haben, telefonisch befragt. Das umfassende
Stadtmarketingkonzept, das die Kommune und die regionale Wirtschaft
gemeinsam entwickelten, wurde von Unternehmerseite besonders gelobt. Die
Jury wies in ihrer Auswahlentscheidung u. a. auf den
Ausbildungsplatzmarkt hin. Hier haben Unternehmen die Möglichkeit, sich
mit den von ihnen ausgebildeten Berufen zu präsentieren, um so
Auszubildende zu gewinnen.
Eifelkreis Bitburg-Prüm
Mit dem Landkreis Bitburg-Prüm wird in diesem Jahr ein Kreis
ausgezeichnet, aus dessen Reihen bereits mehrere Verbandsgemeinden
hervorgegangen ist, die in den drei Runden des Wettbewerbs
Mittelstands-freundliche Kommune (2001, 2002, 2004) stets zu den Besten
zählte. Hierzu hat sicher auch die enge Kooperation zwischen Wirtschaft
und Kreisverwaltung beigetragen, die von Unternehmerseite gelobt wird.
Mehrfach wurde von den vorschlagenden Unternehmen auch das Großprojekt
„Region Aktiv“ genannt. Der Landkreis Bitburg-Prüm gehört in dem
Bundeswettbewerb des Verbraucherministeriums zu den geförderten Gebieten
und baut in diesem Rahmen die Regionalmarke „Eifel“ zu einem
Qualitätslabel aus. Wie auch bei den anderen Preisträgern gehören im
Landkreis Bitburg-Prüm umfassende Unterstützung und Begleitung bei
Genehmigungsverfahren sowie eine schnelle Abwicklung zum Standard. Die
Jury betonte in ihrer Entscheidung die durchweg guten Ergebnisse, die
auch durch die Kontrolluntersuchung gestützt werden.
Kreisfreie Stadt Frankenthal
Ein Beleg dafür, dass sich die Pflege der Beziehung zur lokalen
Wirtschaft durch die Stadt Frankenthal lohnt, ist das Lob von Seiten der
Unternehmerschaft u. a. die Unternehmernähe der Verwaltung. Die
Unterstützung der Unternehmen bei Genehmigungsverfahren gehört auch für
die Stadt Frankenthal zur Pflicht und nicht zur Kür. Anklang bei der
Jury fand vor allem das Pilotprojekt Ausbildungsverbund, bei dem
Auszubildende bei der Stadt Frankenthal angestellt und zum Teil in
Unternehmen ausgebildet werden. Die Auszeichnung von Frankenthal als
Mittelstandsfreundliche Kommune 2004 zeige, so die Jury, dass sich
Kommunen durch konsequente, an den Belangen der Wirtschaft orientierte
Arbeit, auch gegen starke regionale Konkurrenten profilieren können.
Verbandsgemeinde Kaisersesch
Nachdem die Verbandsgemeinde Kaisersesch bereits in den beiden
vergangenen Wettbewerbsrunden stets eine sehr gute Platzierung knapp
hinter den Siegerkommunen erreichte, konnte sie sich in diesem Jahr
gegen die anderen Mitbewerber durchsetzen. Die schnelle Abwicklung und
Koordination von Genehmigungsverfahren ist für die Verbandsgemeinde
Kaisersesch eine Selbstverständlichkeit. Der umfassende Ansatz in der
Wirtschaftsförderung, angefangen bei der Unterstützung von
Existenz-
gründern über die Bereitstellung attraktiver Gewerbeflächen bis
hin zur engagierten Bestandspflege, wurde von der Jury hervorgehoben.
Auf die vorbildliche Kundenorientierung in Form einer 24-Stunden-Hotline
wies die Jury in ihrer Entscheidung ebenfalls hin. Mit Blick auf das
diesjährige Fokusthema „Zahlungsmoral“ ist insbesondere erwähnenswert,
dass Abschlagzahlungen in der Regel innerhalb von drei Tagen angewiesen
werden.
Stadt Mayen
Mit der Stadt Mayen wurde eine Kommune zum Preisträger ernannt,
welche die Jury bereits in der ersten Wettbewerbsrunde vor drei Jahren
überzeugen konnte. Die konsequente Fortführung der guten Arbeit hat nun
dazu geführt, dass die Stadt Mayen als erste in Rheinland-Pfalz zum
zweiten Mal den Titel „Mittelstandsfreundliche Kommune“ führen darf.
Mittelstandsfreundlichkeit ist in der Stadt Mayen gelebte
Verwaltungspraxis und kommt u. a. darin zum Ausdruck, dass die Kommune
von einer Vielzahl von Unternehmern vorgeschlagen wurde. Anerkennung bei
der Jury fand etwa das Beispiel eines Unterneh-
mers, der dank der
Unterstützung der Verwaltung innerhalb von drei Tagen eine
Ansiedlungsentschei-
dung treffen konnte. Auch dass Mitarbeiter der
Wirtschaftsförderung als Lotsen für alle wirtschafts-relevanten Anfragen
zur Verfügung stehen, diese koordinieren und Unternehmer begleiten,
wurde neben anderen Aspekten positiv bewertet.
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